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"Die Zeit is da" - Adventsbesinnung in der Feldkirchner Pfarrkirche

 

Die Klassen 4a und 4b gestalteten für die Feldkirchner Schulfamilie eine besinnliche Stunde in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.

 

Mit einem Wiegenlied, gespielt von Pauline und Maria ging es los. Danach erklärten die Kinder mit kleinen Gedichten, verfasst von der Ainringer Heimatdichterin Hilde Dusch, das Brauchtum im Advent. Durch das Programm führten Niklas, Lilly und Michelle aus der Klasse 4b.

 

So erklärten sie den Brauch der Barbarazweige, den Besuch des Nikolaus', das Guatlbacha, Kripperlbaun, Kletzeigehn, die Vorbereitungen auf die Schnalzerzeit um mit den Böllerschützen und der Christmette am Heiligabend zu schließen. Umrahmt wurden die Texte durch das Angerer Kletzeilied, die gesungene Herbergssuche im Lied "Wer klopfet an?", den Weihnachtsboarischen vom Ziachduo Leonhard und Marco und dem Lied "Lasst und froh und munter sein!", gespielt vom 15köpfigen Viertklassorchester der Grundschule Ainring. Auch der Lehrerchor ließ es sich nicht nehmen, das Lied "A Liacht in der dunklen Zeit" vorzutragen. Nach dem schwungvoll von der Klasse 4a vorgetragenen Gedicht "Weihnachtszeit", das die oft unnötige Hektik der Vorweihnachtszeit thematisierte, stimmten Thomas, Viola und Marco, begleitet von Leonhard auf der Ziach, den Adventjodler an. Immer mehr Raum nahm dieses andächtige, aber ausdrucksvolle Lied ein, als auch die anderen Kinder der Klasse 4b einstimmten und schließlich mit den Worten "Die Zeit is da." endeten. Rektorin Renate Ehrenlechner dankte den Kindern für ihre zahlreichen gelungenen Beiträge, Herrn Pfarrer Bien für die Nutzung der Kirche und sprach besonderen Dank auch an Konrektor Wolfgang Kerschl für die Gesamtorganisation sowie Anja Hager für ihre Arbeit mit dem Lehrerchor aus. Nach dem weihnachtlichen Schlusssegen von Herrn Pfarrer Bien verließen Eltern und Klassen die Kirche unter den Klängen von Hackbrett, Harfe und zweier Glockenspiele, gespielt durch Pauline, Maria, Luzi und Elisabeth und gingen den nun beginnenden Ferien entgegen.

 

 

Bericht: Wolfgang Kerschl